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23.04.09

Virtualisierung : VMWare vSphere4

Kategorie: Software

VMWare hat mit vSphere4 das nachfolge Produkt der bekannten und bewährten VI3 auf den Weg gebracht.
Laut Hersteller benötigt vSphere rund ein Drittel weniger Hardware-Ressourcen. Mit dem vStorage Thin Provisioning, das die überflüssige Bereitstellung von Speicherkapazität minimiert, sollen sich die Hardware-Anforderungen im Storage sogar halbieren lassen. Ein Distributed Power Management fasst sämtliche Arbeitsvorgänge auf möglichst wenig Servern zusammen und senkt so den Strom- und Kühlungsbedarf um bis zu 20 Prozent.

Die Skalierbarkeit und Performance wurde deutlich erhöht. So unterstütz vSphere4 32 physische Server mit bis zu 2048 Prozessorkerne, 1280 virtuelle Maschinen, 32 Terabyte RAM, 16 Petabyte Speicherkapazität sowie 8000 Netzwerkanschlüsse.

Auch die Lizensierung wurde angepasst. Das ist speziell für kleinere Unternehmen interessant, die bisher auch in einer Einprozessorumgebung eine Lizenz für 2 CPUs erwerben mussten. Dies wurde von VMWare geändert und die Lizenzen gelten für eine CPU. Die Preise reichen von 795 Dollar pro Prozessor in der Standard-Version bis zu 3495 Dollar je CPU bei vSphere Enterprise Plus. Für Bestandskunden gibt es spezielle Updateangebote.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.